HS, Weissenbach (Niederösterreich)

Eine Lösung mit System: Hoval sorgt für ein angenehmes Raumklima.

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Ein optimales Zusammenspiel aus Heizung und Komfortlüftung ist in der neuen Mittelschule Weissenbach in Niederösterreich gelungen. Mit dem Einbau eines modernen Hoval Gas-Brennwertkessels UltraGas und der Hoval Komfortlüftung HomeVent für jedes Klassenzimmer wurde hier ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz umgesetzt.

Begonnen wurde die Sanierung bereits in den Osterferien 2012 mit der Erneuerung der Heizung. Der alte Ölkessel hatte ausgedient und wurde durch einen modernen Gas-Brennwertkessel UltraGas ersetzt, der dank der patentierten aluFer-Technologie seither für wohlige Wärme mit bester Brennstoffnutzung sorgt.

Die Luftqualität in den Klassenzimmern der neuen Mittelschule Weissenbach war danach aber immer noch ein vieldiskutiertes Thema. Ein angenehmes Raumklima macht das Lernen leichter, daher begann kurz nach der Heizungssanierung die Planung zur Gebäudesanierung inklusive Lüftungssystem. „Einige Lehrer standen einer kontrollierten Wohnraumlüftung anfangs noch sehr kritisch gegenüber. Die Luftmessungen, die in allen Klassenzimmern durchgeführt wurden, haben uns  aber die Augen geöffnet!“, berichtet Direktorin Elisabeth Kral. 

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Luftqualitätsmessungen brachten Gewissheit.

Die Messungen der Luftqualität in den Klassenzimmern bestätigten, was Lehrer und Schüler bereits vermutet hatten. Obwohl in den Pausen alle Fenster für fünf Minuten geöffnet wurden, verschlechterte sich die Raumluft innerhalb der ersten Unterrichtsminuten drastisch. Durchgeführt hat die Messungen das ortsansässige Installationsunternehmen Michael Gadinger: Die Messungen zeigten, dass die CO2-Belastung innerhalb von fünf Minuten über die Pettenkofer Grenze (1000ppm CO2) stieg und nach weiteren 13 Minuten die Hygienegrenze (1500ppm CO2) überschritten wurde. Frische Außenluft hat im Vergleich dazu ungefähr 500ppm CO2.

Nachdem die Messergebnisse vorlagen, musste nicht mehr lange diskutiert werden. Dank dem Einsatz von Bürgermeister Johann Miedl und Schuldirektorin Elisabeth Kral konnte das Sanierungsprojekt rasch finanziert und in den Sommerferien 2014 umgesetzt werden.

Geringer Aufwand für nachträglichen Einbau der Komfortlüftung.

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Neben neuen Fenstern und einer neuen Fassade wurden acht Komfortlüftungsgeräte Hoval HomeVent comfort FR (500) sowie eine Gebäudeleittechnik eingebaut, wofür einige Kernbohrungen erforderlich waren. Die harmonische Einbindung der Luftleitungen sowohl im Gebäude als auch an der Fassade war den Verantwortlichen besonders wichtig und bei der Sanierung einfach möglich.

„Im Zuge der Gebäudesanierung ist der Aufwand für den nachträglichen Einbau der Komfortlüftungen kaum aufwendiger ausgefallen als bei einem Neubau“, erinnert sich Bürgermeister Johann Miedl an die Umbauphase. Langwierig war hingegen der Entscheidungsprozess. Ein Jahr dauerte die Planungsphase und die war es auch Wert um das optimale System vom idealen Anbieter zu finden.

Ein optimal abgestimmtes System.

„Die Heizung ist heute kaum noch in Betrieb, da es auch so fast immer warm genug ist!“, freut sich der Schulwart. Der Grund dafür liegt wohl nicht alleine beim milden Herbst. In jedem der acht Klassenzimmer sorgt ein Hoval HomeVent für ein angenehmes Raumklima. Somit können die Fenster geschlossen bleiben und die Raumwärme bleibt in den Klassenzimmern. Darin liegt einer der Hauptvorteile der Hoval Komfortlüftung: die Wärme- und Feuchterückgewinnung. Die bewährte Hoval Technik sorgt dafür, dass einerseits die Raumwärme nicht verloren geht und andererseits die Luftfeuchtigkeit zurück gewonnen wird. Somit herrscht ein angenehmes Raumklima – zu jeder Jahreszeit.

Die dafür benötigten Luftschächte hat der Architekt optisch ansprechend in den Gängen vor den Klassenzimmern verbaut. Anfangs wurde noch über ein Zentrallüftungsgerät für alle Klassen diskutiert, die Vorteile der dezentralen Lösung lagen aber auf der Hand: mit den Hoval HomeVents kann die Luft in jedem Klassenzimmer über eine eigene Steuerung individuell reguliert werden. Über eine Gebäudeleittechnik, die vom Schulwart bedient wird, erfolgt die Regelung der gesamten Anlage.

Ziel absolut erreicht.

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Die gute Luft in den Räumen wissen mittlerweile alle zu schätzen. Die anfängliche Skepsis gegenüber der Komfortlüftung ist verflogen. Selbst jene, die dem Einbau der HomeVents anfangs kritisch gegenüberstanden, konnten nach wenigen Wochen überzeugt werden. Bereits in der Einstellungsphase im Spätsommer wurde klar, wie schlecht die Luftqualität bei den neuen dichten Fenstern ohne regelmäßige Lüftung wirklich ist. Heute sind sich alle einig: Nach der Unterrichtsstunde merkt man, wie viel besser die Luft in den Klassenzimmern ist im Vergleich zum Gang, wo es keine Komfortlüftung gibt.

„Wir würden uns immer wieder für den Einbau der Hoval Komfortlüftungsgeräte entscheiden und empfehlen dieses System auch jeder anderen Schule: Denn jetzt haben wir ein gutes Klima – nicht nur zwischenmenschlich!“, freut sich Frau Direktor Kral.